unsere zweite heimat

IMG_3386

Guatemala

.. das Land meiner Träume!

Ein Land „des ewigen Frühlings“.

Wo wandert es sich schöner als auf einem aktiven Vulkan der vor den eigenen Augen Lava spuckt?
Durch eine atemberaubende Berglandschaft und nebelbedeckten Maisfelder zu einem Kratersee. Durch Kautschuk Plantagen an einen urigen See wandern, mit einem Holzboot durch Mangrovenwälder vorbei an einem Maniatis-Schutzgebiet bis hin zum karibischen Meer schippern. Durch nach Mandarinen, Mango und Freiheit duftende Wälder ziehen. Durch den unberührten Dschungel zu den gut erhaltenen Maya Ruinen streunen, auf einer Maya Pyramide mit Affen den Sonnenuntergang über dem Urwald erleben… all DAS ist hier möglich!
Geschätze 800 Orchideenarten, 700 Vogelarten, 288 Vulkane und geologische Strukturen die vulkanischen Ursprungs sind – darunter der höchste Vulkan Zentralamerikas, 34 als aktiv geltende Vulkane, 3 die wirklich aktiv sind, Städte im Kolonialstil, kulturreich, sagenumwobene Plätze, atemberaubende Bauten, weitreichende Geschichte, fernab vom Massentourismus, unberührte Plätze, weißer bis schwarzer Sandstrand, karibische und pazifische Küste… a
ll DAS ist Guatemala

Ich muss gestehen, das erste Mal als ich aus der Ankunftshalle des Flughafens in die schwüle Abendhitze in Guatemala Stadt trat, hatte ich einen nicht gerade positiven ersten Eindruck. Fremder Duft, fremde Leute, viel Lärm, … hab ich aber auf die 36-stündige halbe Weltreise (Frankfurt-Dallas-Miami-CostaRica-GT) geschoben die ich gerade eben hinter mich gebracht hatte – noch dazu waren meine Koffer verschwunden. Da fühlt man sich nunmal komisch! Trotzem waren die ersten paar Tage in dieser Millionen Metropole Kultur-Schock pur..

DSC08855     DSC08859

Als ich dann allerdings nach Antigua kam, war es um mich geschehen! Ich glaube, es war die Luft…

398836_3436093333877_1016780842_3250604_1027817387_n

La Antigua Guatemala,  die ehemalige Hauptstadt der spanischen Kolonien von Zentralamerika, ist ein kleines Städtchen ca. 40min von der Hauptstadt entfernt. Der koloniale Stil zieht sich hier von den Häusernfasaden, über die Kirchen bis hin zu den Hotels durch. Die Straßen sind mit süßen Pflastersteinen belegt und die bunten Fasaden lassen alles so freundlich aussehen. Man sieht überall Indigenas (quasi die „Eingeborenen“, die Nachfahren der Majas) mit traditioneller Bekleidung die zum großen Teil sogar noch selbst hergestellt wird. Die Frauen weben viele Wochen an Tischdecken und großen Panels die später zu Taschen, Kissen oder Kleidung genäht wird die sie dann auf dem Marktplatz oder an den Ständen in der Markthalle verkaufen.

394490_2797648693160_1016780842_2976668_1773265227_n  IMG_3147

Das was mich aber am meisten beeindruckt hat ist dieser atemberaubende Ausblick auf die drei Vulkane. Naja, atemberaubend gefährlich. Denn Fuego ist noch immer aktiv und hält des öfteren die Einwohner ganz schön auf Trab. Und die Luuuuft.. ich wünschte ich könnte ein bisschen in den Post einbinden. Es riecht nach Gewürzen und Kaffee, nach Vulkan, Natur und .. ich weiß nicht. Es hat etwas eigenartiges, etwas betörendes. Wenn ich die Augen schließe, rieche ich die Stadt noch immer….

401768_3436071293326_1016780842_3250588_148215546_n   IMG_4771

In Guatemala gibt es eigentlich alles. Es herrscht das ganze Jahr über – außer im Hochland – frühlingshaftes Klima.

Das Hochland ist für mich immer noch das Beste was Guatemala zu bieten hat. Zuerst der Weg, durch die engen Straßen, vorbei an zahlreichen Aussichtspunkten von denen aus man die wundervolle Aussicht über die Berge genießen kann. Im Hochland liegt auch der Atitlan See. Ein atemberaubend schöner Kratersee.Indigenas_Guatemala

In der Tat ist er wirklich in der Liste der schönsten Seen der Welt. Der See entstand vor ca. 85.000 Jahren bei einem gewaltigen Vulkanausbruch. Neben dem Kratersee gibt es drei weitere Vulkane, umgeben von Bergen.  Eine wundervolle Kulisse! Als die Mayas daaaaamals aufgrund von Hungersnot ihre prunkvollen Städte verlassen mussten, siedelten sie sich im Hochland an. Da, wo die Erde fruchtbar ist. So gibt es auch heute in der Gegend fast ausschließlich Indigenas. Sie tragen noch immer die handgestickte Kleidung, leben ihre Kultur und sprechen ihren Dialekt. Es gibt 22 verschiedene Stammessprachen die noch immer gesprochen werden. Und genau das verleiht diesem Teil noch mehr Flair. Alles dort fühlt sich so echt an! Leider sind die Menschen in dieser Region meist sehr arm, leben in Blech oder Holzhütten (trotz der teilweise frostigen Temperaturen nachts) und leben zum größten Teil von der Landwirtschaft, bzw. von ihrer eigenen kleinen Farm. Da die ganze Familie mit anpacken muss, müssen auch die Kinder mithelfen – da zieht die Schule schon einmal den Kürzeren. Es gibt immer noch eien Großteil der Indigenas die nicht lesen und schreiben können. Aber auch für die „ältere Genereation“ werden Kurse angeboten um dies zu lernen. Wir sind hier also auf dem richtigen Weg.

Rund um den Atitlan See gibt es drei Vulkane von denen keiner mehr als aktiv gilt und 12 größere Dörfer, die alle nach den 12 Aposteln benannt wurden. So liegen dort auch die touristisch Bekanntesten Orte Panajachel und Santiago de Atitlan.

Panajachel ist DER Urlaubsort am See. Dort findet man sogar große Hotelbauten und neben unzähligen Shops auch eine vielzahl von Bars und Restaurants.

IMG_3350 

Santiago de Atitlan ist ein wenig ruhiger, nicht ganz so belebt und bekannt…

Santiago_Atitlan_Guatemala  Santiago_Atitlan_Guatemala

Mehr über Lago Atitlán gibt’s hier und hier.

Wenn man von der Hauptstadt in den Norden fährt, vorbei an den Bananenplantagen, gelangt man in den Dschungel von Peten, der immer noch ursprünglich und geheimnisvoll da liegt wie vor Jahrhunderten von Jahren. Dort waren die Majas vor der Hungersnot angesiedelt. Noch immer finden Forscher dort neue Städte oder verborgene Schätze im Dschungel.

564839_10150730247876715_667431714_9966767_1694020043_n

Der Nationalpark Tikal ist unglaublich schön! Da hat man das Gefühl man entdeckt die Ruinen und Tempel selbst. Manchmal befürchtet man auch sich ein bisschen verlaufen zu haben, aber wenn man dann den nächsten Tempel hinter der großen Palme da vorne links sieht, ist man wieder im Abenteuer Fieber. Ein noch sehr gut erhaltener Tempel steht den Abenteurern zum erzwingen zur Verfügung – und das sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen…. der Ausblick ist magisch!

 DSC09670

Ein bisschen vorsichtig muss man aber wirklich sein. Es ist ein Nationalpark, aber auch wilder Dschungel. Und im wilden Dschungel leben noch wildere Tiere!!!

575059_10150730246786715_667431714_9966756_47847954_nDSC09690DSC09764

Ob nun eine rießen Ameise, ein Papagei oder ein Puma den Weg kreuzt.. man weiß es nie. Das sollte man nicht vergessen!

… Fortsetzung fogt !


Share Button
&
Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: